Curling ist eine der weniger bekannten Sportarten. So wissen die wenigsten überhaupt, was sich hinter dem Begriff verbirgt. Die wenigen, die den Sport kennen, machen sich hingegen häufig über ihn lustig und bezeichnen ihn als keine richtige Sportart. Beschäftigt man sich aber genauer mit dem Curling, so merkt man schnell, dass es sich hierbei sehr wohl um eine physisch und koordinativ anspruchsvolle Sportart handelt.

Weltweit gibt es dabei aktuell rund 1,5 Millionen Curler. Die meisten von Ihnen leben in Kanada, das Land, in dem generell Sportarten, die auf Eis stattfinden, sehr beliebt und populär sind. Doch auch in Deutschland ist der Sport mittlerweile relativ weit verbreitet und gewinnt immer mehr Anhänger. So zählt der deutsche Curling-Verband aktuell 17 Vereine und mehrere hundert aktive Spieler. Dabei kann jeder Curling spielen, da es quasi unabhängig vom Alter ist. Die jüngsten Spieler sind gerade einmal fünf Jahre alt, während die ältesten bis zu 80 Jahre alt sind.

Doch wo lernt man Curling am besten, wenn man den Sport noch nie gespielt hat? Eine sehr gute Möglichkeit ist es, einen der 17 Vereine in Deutschland zu kontaktieren. So bieten diese regelmäßig Kurse für Einsteiger an, bei denen alle wichtigen Grundlagen sowie die Regeln des Spiels vermittelt werden. Beispiele hierfür sind die Kurse der Curling-Clubs in Köln und Düsseldorf, die mehrmals im Jahr stattfinden. In drei Einheiten von jeweils zwei 2 Stunden lernt man die Theorie und auch die Praxis des Curlings in aller Ausführlichkeit. Am Ende erhält man sogar die Platzreife für den Sport, sodass man ab dann an allen Turnieren auf der Welt teilnehmen kann. Die Kurse kosten dabei etwa 50 Euro und sind damit für jeden erschwinglich. Nach der Absolvierung des Kurses kann man dann, wenn man mit dem Curling-Fieber infiziert ist, auch gleich Mitglied des Vereins werden und in den Mannschaften mitspielen.