Wie funktioniert das Curling?

Ich muss schon sagen, es sieht wirklich lustig aus, wenn man den Teams bei den olympischen Spielen zusieht, wie sie auf dem Eis mit einer Art Besen vor einem Stein herlaufen. Da könnte man schon auf die Idee kommen, ob das die besten Leute eines Reinigungsunternehmens sind, die man da auf das Eis geschickt hat.

Aber Spaß beiseite, Curling ist eine ernstzunehmende olympische Disziplin wie alle anderen auch. Wir haben uns einmal schlau gemacht, wie dieser Sport genau funktioniert.

Im Curling geht es um einen Stein, genauer gesagt einen kreisrunden Granitstein, der einen ähnlichen Griff wie ein Bügeleisen hat. Er wiegt knapp 20 Kilogramm. Das Ziel ist nun, ihn möglichst nahe an den dreifarbigen Zielkreis zu platzieren.

Der Ablauf ist wie folgt: Der Ahtlet einer Mannschaft schiebt den Stein auf dem Eis an und gibt somit die richtige Richtung und das korrekte Tempo vor, bevor der Stein über das Eis gleiten kann. Der bunte Zielkreis, das sogenannte House, befindet sich in 45 Metern Entfernung am anderen Ende der Bahn. Den Mittelpunkt des Zielkreises bezeichnet man als Tee.

Das Ziel des Spieles ist, man von seinen acht Steinen so viele wie möglich näher am Tee zu positionieren als diejenigen des Gegners. Die Regeln erinnern teilweise an Boccia. Für jeden Stein, den man im House platziert hat, gibt es einen Punkt.

Insgesamt gibt es zeihn Durchgänge, die als Ends bezeichnet werden. Jene Mannschaft, die das letzte End verloren hat, darf den letzten Stein im darauffolgendem End platzieren. Macht keine der Mannschaften Punkte, man bezeichnet dies als Nuller-End, weil das House leer ist, dann bleibt das Recht für den letzten Stein gleich. Das ist der Grund, warum oft aus Strategiegründen Nuller-Ends erzielt werden, um das Recht für den letzten Stein nicht zu verlieren.

Beim Curling spielen immer zwei Mannschaften gegeneinander, die aus jeweils vier Teammitgliedern bestehen.

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